Info zur neuen Unterkunft für Flüchtlinge

Stadtteil

Am Dienstag, den 20. Oktober 2015, fand im Pfarrsaal in der Maulkuppenstraße eine Informationsveranstaltung für alle Anwohner sowie Interessenten zur neuen Unterkunft statt. Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld und Vizepräsident des Regierungspräsidiums Kassel Hermann-Josef Klüber waren vor Ort und informierten über die neue Unterkunft. Auch die SPD Fulda Süd war anwesend und berichtet:

Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld und Vizepräsident des Regierungspräsidiums Kassel Hermann-Josef Klüber waren vor Ort und informierten gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk (THW), dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Polizei Fulda über die bisherige Entwicklung und über den neuen Standort der Erstaufnahmestation im ehemaligen Max-Bahr-Gebäude.

Der Vizepräsident des Regierungspräsidiums Kassel, Hermann-Josef Klüber, zeigte anhand einer Grafik die Entwicklung der Asylanträge, die das Land Hessen registriert hat, und betonte, dass mit einem derart explosionsartigen Anstieg der Anträge nicht zu rechen gewesen sei. Während im Jahr 2012 ca. 8700 Asylanträge eingingen, waren es 2013 bereits ca. 17.500 und in 2014 schon ca. 43.000 Anträge. Im Jahr 2015 waren es bereits im Zeitraum Januar bis September genauso viele Anträge, wie im gesamten Jahr 2014.

Die "Zeltstadt" auf dem Parkplatz des Polizeipräsidiums, welches bisher die Erstaufnahemstation in Fulda war, bot Platz für etwa 400 Flüchtlinge. Die Zeltstadt soll nach dem Umzug in die neue Unterkunft zeitnah wieder abgebaut werden.

In der neuen Unterkunft soll Platz für 800 Flüchtlinge geboten werden. Hierfür werden 100 Wohneinheiten mit je 18,75m² geschaffen, in denen jeweils 8 Betten (als Stockbetten aufgebaut) untergebracht sein sollen. Außerdem finden eine Krankenstation mit 48 Betten, eine Teeküche, Strom- und Wickelstation und Waschkontainer Platz im ehemaligen Max-Bahr-Gebäude. Das Gelände wurde vom Hessischen Finanzministerium federführend für anderthalb Jahre bis März 2017 angemietet. Als Erklärung für diese Zeitspanne führte OB Dr. Wingenfeld an, dass die Behörden beabsichtigen mit der Unterkunft zwei Winter überstehen zu können.

Ein privates Sicherheitsunternehmen wird rund um die Uhr für die Sicherheit in der neuen Unterkunft, sowie auf dem Gelände sorgen. Ansprechpartner für Fragen ist in erster Linie das Regierungspräsidium Kassel; für SpenderInnen oder ehrenamtliche HelferInnen ist das Deutsche Rote Kreuz erreichbar. Auch die Stadt Fulda möchte ansprechbar sein und plant ebenfalls eine telefonische Erreichbarkeit.

 
 

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